Rund um Spitzbergen - Wander-Expedition
Das Schiff dient während dieser Spezialfahrt als schwimmendes Hotel und bringt Sie über Nacht in immer neue, aufregende Gebiete rund um Spitzbergen. Bei den ca. 6 – 9 Stunden dauernden Ganztageswanderungen erkunden wir das kaum besuchte Landesinnere zahlreicher Inseln – Gegenden, die eher von Rentieren und Eisbären durchwandert werden als von Menschen. Wir werden Hügel und Berge erwandern und von den Gipfeln eine schlicht spektakuläre Aussicht auf zerklüftete Gebirge und riesige Gletscher genießen. Erleben Sie auf zahlreichen Wanderungen unter fachkundiger Leitung und abseits der „üblichen“ Routen das aufregende Gefühl, als Entdecker zu reisen!
2. Tag: Oslo • Longyearbyen Weiterflug von Oslo nach Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum der Inselgruppe Svalbard. Je nach Ankunftszeit in Longyearbyen besteht vor der Einschiffung (zwischen 16:00 – 17:00 Uhr) ggf. die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Am frühen Abend Abfahrt durch den Isfjorden.
3. Tag: Krossfjorden • Ny Ålesund Im Krossfjorden machen wir eine Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen. Es bestehen gute Chancen, den opportunistisch lebenden Polarfuchs zu sehen, auf der Suche nach einem hilflosen Jungvogel, der aus seinem Nest gefallen ist. Am Nachmittag landen wir auf Blomstrandshalvøya an und wandern auf die höchste Stelle der Insel. Von hier haben wir einen fantastischen Ausblick auf die umliegende Fjordlandschaft.
4. Tag: Bockfjord • Monaco Gletscher Während der heutigen Tageswanderung erkunden wir die warmen Quellen Spitzbergens inmitten der imposanten Gletscherlandschaft. Diejenigen, die die Tageswanderung nicht machen möchten, können trotzdem die warmen Quellen erleben und am Nachmittag landen wir in einer Lagune mit rotem Sandstein im Woodfjord an. Am Abend fahren wir alle gemeinsam zum berühmten Monaco Gletscher im Liefdefjord.
5. Tag: Lågøya • Phippsøya Auf Lågøya rasten für gewöhnlich größere Walross-Herden am Strand. Danach erreichen wir den nördlichsten Punkt unserer Reise, die Inseln Phippsøya nördlich von Nordaustlandet gelegen. Unsere Position beträgt hier 81° nördliche Breite – die Entfernung zum geografischen Nordpol bloß noch 540 Meilen. Eisbären und Elfenbeinmöwen bewohnen diese nördlichsten Inseln. Bei optimalen Bedingungen verbringen wir einige unvergessliche Stunden im Packeis, wo wir mit Glück u. a. eine Rosenmöwe entdecken können. Danach heißt es: Kurs Süd.
6. Tag: Augustabukta • Palanderbukta Die Hinlopenstraße trennt die beiden größten Inseln Svalbards, Spitzbergen und das eisgepanzerte Nordaustlandet, voneinander. In der Augustabukta entdecken wir die wüstenartige, aber wunderschöne Umgebung Nordaustlandets. Die Wanderer folgen dem Palanderdalen, einem eisfreien Korridor zwischen den beiden wichtigstenEiskappen auf Nordaustlandet. Nach etwa 20 km durch polare Kältewüste erreichen wir die Palanderbukta, ein kleiner Fjord, der beinahe von allen Seiten durch große Eiskappen begrenzt wird.
7. Tag: Mohnbukta • Agardhbukta Die Ostküste der Insel Spitzbergen wird während der Sommermonate kaum besucht. In der Mohnbukta Wanderung am Strand mit Ausblick auf die Front des Negri-Gletschers. Zur Mittagszeit nehmen wir Kurs auf die südlich gelegene Agardhbukta. Mögliche Exkursionen hier umfassen etwa eine Wandertour in die Berge und eine Tour zu einer Kolonie von Elfenbeinmöwen im Landesinnern.
8. Tag: Edgeøya • Diskobukta Die Landhebung der nordwestlichen Ecke der Edgeøya, welche der Eiszeit folgte, hat hier ihre Spuren hinterlassen: man findet uralte Walknochen und Treibholz weit von der Küste im Landesinnern. In der etwa 20 km weiter südöstlich gelegenen Diskobukta finden wir eine kleine, imposante Schlucht vor, in welcher eine Kolonie Dreizehenmöwen zu Hause ist. Auf der Wanderstrecke vom Kapp Lee zur Diskobukta begegnen wir einer faszinierenden Küste mit großen Mengen an Treibholz, Walknochen und möglichen Überraschungen in punkto Tierleben.
9. Tag: Andréetangen • Delitsch-Insel Andréetangen an der südöstlichen Küste der Edgeøya galt unter den Trappern des frühen 20. Jahrhunderts als klassisches Jagdgebiet. Hier wurden Eisbären gejagt. Unser Wanderausflug ins Landesinnere bringt uns nach gut 2 Stunden zu einem beinahe kompletten Skelett eines Grönlandwals. Am Nachmittag besuchen wir alle zusammen die Insel Kong Ludvigøyane, wo wir nochmals Skelette von Grönlandwalen sehen werden.
10. Tag: Hornsund • Burgerbukta Der Hornsund ist ein großer Fjord an der Westküste Spitzbergens, der von Gletschern und hohen Bergen (bis zu 1.431 m) umgeben ist. Eine halbtägige Wanderung zu einem der Berge im Brepollen, den innersten Teil des Hornsundes, beschert uns sagenhafte Ausblicke auf die vergletscherte Landschaft. Die Burgerbukta am Nordufer des Hornsundes, die wir am späten Nachmittag erleben, macht klar, weshalb einige glauben, der Hornsund sei der Schönste aller Fjorde Spitzbergens.
11. Tag: Ahlstrandhalvøya • Van Keulenfjord Auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords liegen Haufenweise Skelette von Weißwalen, die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jh. zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung hat. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so dass wir sie heute noch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende,
wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.
12. Tag: Longyearbyen • Rückreise Während der Nacht Rückkehr nach Longyearbyen. Unsere Reise endet hier mit dem Transfer zum Flughafen und dem Rückflug nach Oslo. Übernachtung.
13. Tag: Oslo • Rückflug Weiterflug zum Ausgangsflughafen Ihrer Reise.
Bitte beachten Sie, dass Sie körperlich in guter Verfassung und fit sein müssen. Gewandert wird in ausschließlich weglosem Gelände, d. h. Sie müssen trittsicher sein. Bei manchen Tageswanderungen werden einige Höhenmeter zurückgelegt. Zusätzlich bieten wir in den gleichen Gebieten auch kürzere Landexkursionen an, die etwa 2 – 4 Stunden dauern werden.
Der dargestellte Reiseverlauf und die geplanten Anlandungen können vom Expeditionsteam je nach aktuellen Wetter-/Eisbedingungen oder bei Aussicht auf voraussichtliche, außergewöhnliche Tierbeobachtungen geändert werden. Je nach Eisbedingungen wird nördlich um Nordaustlandet herum anstatt durch die Hinlopenstraße oder auf einer anderen Alternativroute gefahren. Änderungen der Route müssen wir uns ausdrücklich vorbehalten. Die Sichtung von Eisbären und/oder Eisbergen / Packeis ist keine zugesicherte Leistung. Der Expeditionscharakter verleiht jeder Reise Einzigartigkeit!
HINWEISE / BEMERKUNGEN
SCHIFF MV ANTARCTIC DREAMDas Schiff ist nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis im Einsatz. Bordeinrichtungen: Restaurant/Vortragsraum, Lounge mit großen Panorama-Fenstern (kann ebenfalls als Vortragsraum genutzt werden) und ausreichend Zodiak-Schlauchboote für die Exkursionen. Die Antarctic Dream (Eisklasse 1A) bietet für max. 84 Passagiere sowohl in Außen- als auch Innenkabinen Platz (alle mit Dusche/WC). Bordsprache ist Englisch, bei der Wander-Expedition deutschsprachige Reiseleitung für die Betreuung der deutschsprachigen Gäste an Bord.
Kabinenkategorien
| A2 | Innenkabine | max. 2 Personen, Dusche/WC |
| B2 |
Außenkabine Standard |
max. 2 Personen, Dusche/WC, Bullauge |
| C2 |
Außenkabine Superior |
max. 2 Personen, Dusche/WC, Fenster |
| D2 |
Außenkabine Suite |
max. 2 Personen, Dusche/WC, Fenster |
Deckplan MV Antarctic Dream





