Island - Landschaftsbildset geo-aktivSpitzbergen
13 Tage - Spitzbergen - Expeditionsschiffsreise

Rund um Spitzbergen

Spitzbergen ist die größte Insel im Svalbard Archipel. Ein holländischer Kapitän namens Willem Barents entdeckte das vergletscherte Land mit den spitzen Bergen 1596 per Zufall, als er auf der Suche nach einem Seeweg über die Nordost-Passage nach China war. Beim Anblick der beeindruckenden Bergspitzen wurde Willem Barents zur Namensgebung “Spitzbergen” inspiriert. Dank des Golfstromes weist die etwa 400 km lange Westküste eine überraschend vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auf. Lernen Sie auf dieser Reise die wilde Schönheit rund um die arktische Inselgruppe Svalbard kennen.

1. Tag: Anreise • Oslo Individueller Flug ab gebuchtem Flughafen nach Oslo. Übernachtung.

2. Tag: Oslo • Longyearbyen Weiterflug von Oslo nach Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum der Inselgruppe Svalbard. Je nach Ankunftszeit in Longyearbyen besteht vor der Einschiffung (zwischen 16:00 – 17:00 Uhr) ggf. die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Am frühen Abend Abfahrt durch den Isfjorden.

3. Tag: Krossfjorden • Ny Ålesund Im Krossfjorden machen wir eine Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen. Es bestehen gute Chancen, den opportunistisch lebenden Polarfuchs zu sehen, auf der Suche nach einem hilflosen Jungvogel, der aus seinem Nest gefallen ist. Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny Ålesund, der nördlichsten, permanent bewohnten Ortschaft der Erde. Die einstige Bergbausiedlung hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. Geschichtlich interessierte Besucher werden gerne zum alten Ankermast spazieren wollen, an dem Amundsen und Nobile ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten (1926 – 1928).

4. Tag: Liefdefjorden • Monaco Gletscher Am Eingang des Liefdefjorden unternehmen wir eine Tundrawanderung auf der Insel Andøya. Viele Eiderenten und Kurzschnabelgänse nisten hier, und auch die seltenere Prachteiderente lässt sich hin und wieder blicken. Am Ende des Liefdefjordes kreuzen wir entlang der beeindruckenden  Abbruchkante des Monacogletschers. Vor oder sogar auf der mächtigen Geltscherkante hat man gelegentlich auch Eisbären angetroffen.

5. Tag: Phippsøya Heute erreichen wir den nördlichsten Punkt unserer Reise, die Inseln Phippsøya nördlich von Nordaustlandet gelegen. Unsere Position beträgt hier 81° nördliche Breite – die Entfernung zum geografischen Nordpol bloß noch 540 Meilen. Eisbären und Elfenbeinmöwen bewohnen diese nördlichsten Inseln. Bei optimalen Bedingungen verbringen wir einige unvergessliche Stunden im Packeis, wo wir mit Glück u. a. eine Rosenmöwe entdecken können. Danach heißt es: Kurs Süd.

6. Tag: Lågøya • Sorg Fjord Auf Lågøya rasten für gewöhnlich größere Walross-Herden am Strand. Schwalbenmöwen nisten auf der Insel. Im nahen Sorg Fjord stoßen wir vielleicht auf weitere Walrosse nahe den Walfängergräbern aus dem 17. Jahrhundert. Auf unseren naturkundlichen Exkursionen könnten wir ganzen Familien von Alpenschneehühnern begegnen.

7. Tag: Alkefjellet • Palanderbukta Heute fahren wir in die Hinlopenstrasse ein, dem Verbreitungsgebiet von Bart- und Ringelrobben, Eisbären und Elfenbeinmöwen. Die Treibeisfelder vor der Lomfjordshalvøya befahren wir auf einer Zodiactour. Ziel ist das Alkefjellet, ein Vogelfelsen, auf dem Tausende von Dickschnabellummen in spektakulärer Umgebung nisten. Auf der Ostseite der Hinlopenstrasse erwartet uns die Palanderbukta auf Nordaustlandet. Hier leben Rentiere, Kurzschnabelgänse, Elfenbeinmöwen und Walrosse.

8. Tag: Torrelneset Am Torrelneset gehen wir auf Entdeckungstour in der polaren Kältewüste von Nordaustlandet. Nicht weit vom Landeplatz erreicht die drittgrößte Eiskappe der Erde das Meer. Unsere Exkursion führt entlang einer wunderschönen Küste, welche von unzähligen, im Laufe der Jahrtausende vom Meerwasser gerundeten Steine bedeckt ist. Mit Glück stoßen wir unterwegs auf Walrosse und vielleicht sogar auf Grönlandwale.

9. Tag: Barentsøya • Edgeøya Auf der Barentsøya besuchen wir eine alte Trapperhütte. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Ren und der Weißwangengans. Später fahren wir zur Diskobukta an der Westseite von  Edgeøya. In dieser seichten Bucht wandern wir am mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand.

10. Tag: Hornsund Dieser Tag beginnt mit einer Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer. Robben und Eisbären finden hier optimale Lebensbedingungen.

11. Tag: Ahlstrandhalvøya • Van Keulenfjord Auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords liegen Haufenweise Skelette von Weißwalen, die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jh. zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung hat. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so dass wir sie heute noch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.

12. Tag: Longyearbyen • Rückreise Während der Nacht Rückkehr nach Longyearbyen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Oslo.

13. Tag: Oslo • Rückflug Weiterflug zum Ausgangsflughafen Ihrer Reise.

Der dargestellte Reiseverlauf und die geplanten Anlandungen können vom Expeditionsteam je nach aktuellen Wetter-/Eisbedingungen oder bei Aussicht auf voraussichtliche, außergewöhnliche Tierbeobachtungen geändert werden. Je nach Eisbedingungen wird nördlich um Nordaustlandet herum anstatt durch die Hinlopenstraße oder auf einer anderen Alternativroute gefahren. Änderungen der Route müssen wir uns ausdrücklich vorbehalten. Die Sichtung von Eisbären und/oder Eisbergen / Packeis ist keine zugesicherte Leistung. Der Expeditionscharakter verleiht jeder Reise Einzigartigkeit!

HINWEISE / BEMERKUNGEN

SCHIFFE MV ANTARCTIC DREAM / MV PLANCIUS
Beide Schiffe sind nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis im Einsatz. Bordeinrichtungen: Restaurant/Vortragsraum, Lounge mit großen Panorama-Fenstern (kann ebenfalls als Vortragsraum genutzt werden) und ausreichend Zodiak-Schlauchboote für die Exkursionen. Die Antarctic Dream (Eisklasse 1A) bietet für max. 84 Passagiere sowohl in Außen- als auch Innenkabinen Platz (alle mit Dusche/WC). Das Schiff Plancius (Eisklasse 1D) bietet für max. 110 Passagiere ausschließlich in Außenkabinen Platz (alle mit Dusche/WC). Bordsprache ist Englisch, zu ausgewählten Terminen (s.o.) ist eine deutschsprachige Reiseleitung für die Betreuung der deutschsprachigen Gäste an Bord.

Kabinenkategorien
A2 Innenkabine max. 2 Personen, Dusche/WC
B3
Außenkabine Standard (nur MV Plancius)
max. 3 Personen, Dusche/WC, Bullauge
B2
Außenkabine Standard
max. 2 Personen, Dusche/WC, Bullauge
C2
Außenkabine Superior
max. 2 Personen, Dusche/WC, Fenster
D2
Außenkabine Suite (nur MV Antarctic Dream)
max. 2 Personen, Dusche/WC, Fenster


Deckplan MV Antarctic Dream

Deckplan Antarctic Dream








































Deckplan MV Plancius


Deckplan Plancius