Die Färöer aktiv erleben
Bei dieser Reise konzentrieren Sie sich auf drei Inseln der 18 Färöer Inseln und haben so viel Zeit für eigene Erkundungen, aber vor allem auch für ausgiebige Wanderungen in einsamen Landschaften. Genießen Sie die Ausblicke auf die raue Küstenlandschaft und die eigentümliche Bergwelt auf den „Schafsinseln“. Selten werden Sie so schnell und so gut entspannen können, wie auf den Färöer Inseln. Wenn Sie nicht in der Gruppe mit Wanderführer wandern (siehe „Wandern auf den Färöer Inseln“), aber trotzdem auf den Färöer Inseln aktiv sein und ein intensives Naturerlebnis haben wollen, ist das hier die richtige Reise für Sie!
2. Tag (Samstag): Fuglafjördur In der Tourist Info von Fuglafjördur können Sie sich über die heutige mögliche Wanderung informieren und sich die Route auf der Karte zeigen lassen. Sie wandern von Fuglafjördur Richtung Hellur auf dem alten Weg „Sjúrdargota“, der nach einem mutigen Bauern benannt ist: Ein Riese von Suduroy ging nach Oyndarfjördur (Nachbarfjord von Fuglafjördur), weil er seine Stärke testen wollte. Keiner traute sich, mit ihm zu kämpfen, bis auf den Farmerssohn Sjúrdur. Er rettete die Ehre der Einheimischen und besiegte den Riesen. Der höchste Punkt der Wanderung liegt auf 353 m und wird Skardid genannt. Hier sehen Sie zwei Steinhaufen, es ist Brauch, bei jedem Besuch drei Steine darauf zu legen. Außerdem haben Sie Aussicht auf die Berge Tindur, Knúkur und Sandfell. Sie können nun den 483 m hohen Gipfel Altarid besteigen (mit Ausblick auf die nördlichen Inseln) oder gleich nach Fuglafjördur zurückgehen.
3. Tag (Sonntag): Saksun • Suduroy Auf der Insel Streymoy ist das kleine Dorf Saksun sehenswert, das am Ende der Straße liegt. Das Dorf ist von Bergen umgeben und am Fuße des Dorfes liegt ein Gezeitensee, der je nach Ebbe und Flut unterschiedlich gefüllt ist. Die Bucht war einst der natürliche Hafen des Dorfes, jedoch ist die frühere Zufahrt mittlerweile verlandet. Nur bei Ebbe kann man jetzt noch bis zur offenen See wandern. Der alte Bauernhof Dúvugardur ist ein typisches Beispiel für die Bauart der Bauernhöfe auf den Färöer Inseln. Die Häuser wurden aus Stein und Holz gebaut mit Dächern aus Gras. Fahrt nach Tórshavn und Fährüberfahrt am Abend auf die Insel Suduroy. Sie kommen während der Fahrt an den Inseln Sandoy, Stóra Dímun und Lítla Dímun vorbei. Übernachtung für 3 Nächte auf Suduroy.
4. Tag (Montag): Suduroy Heute und morgen haben Sie zwei Tage Zeit für ausgiebige Wanderungen auf der südlichsten Insel Suduroy. Man fühlt sich in einer Welt, die man nicht mehr glaubte, dass sie existiert. Der Alltag mit Lärm und Hektik ist weit weg, hier können Sie die Seele so richtig baumeln lassen und die Batterien wieder auftanken. Genießen Sie die Weite, die ruhige Ausstrahlung der Dörfer und den Wind, der Sie vermutlich an allen Tagen begleiten wird! Fahren Sie nach Süden bis Sumba. Hier endet die Hauptstraße, ab hier wandern Sie zum Rand der Klippe (nur wenige 100 Meter in westlicher Richtung). Spektakuläre Ausblicke warten auf Sie, z. B. zum Kap Beinisvord. Wenn Sie noch weiter laufen möchten, empfiehlt sich der Pfad bis zum Leuchtturm bei Akraberg an der südlichsten Spitze von Suduroy. Im Ort Vágur können Sie die Ruth Smith Galerie besuchen und den Laden „Sirri“, in dem Design-Stücke aus Färingischer Wolle präsentiert werden.
5. Tag (Dienstag): Suduroy Nehmen Sie sich heute den nördlichen Teil von Suduroy vor. Ganz im Norden liegt das Dorf Sandvik, von dem Sie auf dem Schotterweg am besten zu Fuß zum freistehenden Fels Ásmundarstakkur wandern können. Im Dorf Hvalba gibt es noch eine Kohlemine, in der noch nach traditioneller Weise Kohle geschürft wird. Das Vorkommen der Kohle weist darauf hin, dass es auch auf den Färöer Inseln einmal wärmere Zeiten gegeben hat. Direkt nach dem Tunnel in Hvalba führt der Wanderweg „Á Rödina“ auf die wilde Westseite von Suduroy.
6. Tag (Mittwoch): Suduroy • Tórshavn Auf der Insel Suduroy liegen alle Ortschaften auf der geschützten Ostseite, außer den Dörfer Sumba und Famjin. Famjin sollten Sie einen Besuch abstatten und somit auf historischen Pfaden wandeln. Hier wurde 2005 das Abkommen zwischen Dänemark und den Färöern unterzeichnet, das den Färöer Inseln mehr Mitsprache bei der Außen- und Sicherheitspolitik zugesteht. Außerdem wird hier die Ur-Flagge der Färingischen Nationalflagge aufbewahrt. Wenn Sie wieder nach Oravik zurückkommen, können Sie eine ca. halbstündige Wanderung zum alten Thingplatz machen (kleines Schild „Tingstovan“) beachten. Geschützt in einer Senke liegen die Wasserstelle und der Richterplatz mit Ausblick auf Tvöroyri. Am Nachmittag geht es mit der Fähre zurück nach Tórshavn. Übernachtung für 2 Nächte in der kleinen Hauptstadt.
7. Tag (Donnerstag): Tórshavn Heute nehmen Sie an einer Segeltour auf dem Schooner Nordlysid teil, gefolgt von einem englischsprachig geführten Rundgang durch den historischen Teil Tórshavns, Tinganes und á Reyni. Am Nachmittag können Sie eine schöne Wanderung zum alten religiösen Zentrum Kirkjubour machen. In Kirjubour gibt es die Ruinen der gotischen St. Magnus Kathedrale zu besichtigen (aus dem 13. Jh.) und das Museum in der 900 Jahre alten Roykstofan (Rauchstube). Entweder Rückfahrt mit dem Linienbus oder auf gleichem Weg zurück nach Tórshavn.
8. Tag (Freitag): Rückflug Fahrt zum Flughafen, Rückgabe des Mietwagens und Rückflug via Kopenhagen.
HINWEISE / BEMERKUNGEN
Die beschriebenen Wanderungen haben eine Länge von 5 – 9 km und Schwierigkeitsgrade von einfach bis mittel. Bitte informieren Sie sich jeweils vor Ort in den Tourist Info Büros über die Wanderungen. In den Büros sind auch genaue Wanderkarten erhältlich.Bei Übernahme des Mietwagens muss eine gängige, gültige Kreditkarte vorgelegt werden. Eine ec-Karte reicht nicht aus, Bar-Hinterlegung der Kaution nicht möglich.
Für diese Reise gelten gesonderte Storno- und Zahlungsbedingungen (siehe Reisebedingungen, Punkt 5 und 3a).




